Ramingsteiner Wege

Förderpreis der Volkskultur 2007

Das Projekt 'Die Gräfin vom Lungau - Wege in die Zukunft' wurde mit dem Förderpreis der Salzburger Volkskultur ausgezeichnet.
Dies ist eine außergewöhnlich große Anerkennung für das Ausstellungsprojekt in Ramingstein.

Förderpreis der Volkskultur 2007

Den Salzburger Volkskulturpreis 2007 erhielt der 'Arbeitskreis regionaler Sprache und Literatur' - Leiter Max Faistauer.

Volkskulturpreis 2007

Die beiden Förderpreise wurden dem Projekt 'Lieferinger Kulturwanderweg' und eben dem der Ramingsteiner Kulturverein 'urkult' für die Ausstellung zuerkannt.
Die Verleihung fand am Montag, 19. November 2007 um 18:00 Uhr in der Salzburger Residenz beim 'Fest der Wertschätzung' statt.
Neben der großen Auszeichnung mit dem 'Tobi-Reiser-Preis 2002' ist dies nun ein weiterer bedeutsamer Meilenstein auf den 'Ramingsteiner (Kultur)Wegen'.
Nicht unerwähnt dürfen in diesem Zusammenhang auch die 'Ferdinand-Eberherr-Preise' der Theatergruppe Mokrit bleiben.

 

Reiser-Preis 2002 für Kulturinitiativen in Ramingstein

Floimair: Ramingsteiner Wege als Synonym für innovative Kulturarbeit

Der Tobi-Reiser-Preis 2002 ging an die Kulturinitiativen in der Lungauer Gemeinde Ramingstein unter der Führung von Bürgermeister Johann Bogensberger.
Der Tobi-Reiser-Preis ist der erste privat vergebene Preis für herausragende Initiativen auf dem Gebiet der Volkskultur und wird seit dem Jahr 1992 verliehen.

Die Begründung der Jury hatte folgenden Wortlaut:
"Die Kulturinitiativen in der Lungauer Gemeinde Ramingstein sind ein mutiger Versuch, aus der kleinen Einheit heraus eine neue Dörflichkeit zu entwickeln, die vorbildlich den Strömungen der Globalisierung entgegenwirkt. Eine der finanzschwächsten Gemeinden des Landes mit einem überdurchschnittlichen Anteil an Auspendlern hat basierend auf der Volkskultur aus der Gemeinde heraus Kulturschwerpunkte entwickelt, die im Begriff "Ramingsteiner Wege" über die Gemeinde hinaus zum Synonym für innovative Kulturarbeit wurden. Die anfänglich resignative, ja depressive Stimmung im Ort wurde verdrängt durch eine Aufbruchstimmung mit starker Eigendynamik. Dem Ziel der Schaffung neuer Arbeitsplätze und der Einrichtung eines attraktiven Kulturangebotes verbunden, haben sich Pädagogen, Künstler, Historiker und Gemeindebürger zusammengefunden auf der Suche nach ihren Wurzeln, vereint im Bemühen einen Weg in die Zukunft zu entwickeln. Kultur-Projekte wie das Theater in der alten Papierfabrik, die ‚WeibsBilder-Schau', die Begehbarmachung der historischen Erzwege, die Wiederaufführung des David und Goliath-Spiels sowie die Errichtung eines Erlebnisspielplatzes, der einer alten Bergbautradition nachgebaut wurde, haben der Gemeinde eine neue Dörflichkeit gegeben."

Mitglieder in der Jury waren unter dem Vorsitz des Obmannes des Vereines, Chefredakteur Dr. Roland Floimair, Em. o. HS-Prof. Walter Deutsch, Raimund Eberle, Regierungspräsident von Oberbayern a.D., Maria Walcher, Österreichisches Volksliedwerk, Walter Müller, Schriftsteller, Hans Köhl, Direktor des Salzburger Heimatwerkes, sowie der Tobi-Reiser-Preisträger des Jahres 2001, für die Familie Eisl stellvertretend Gustl Eisl.

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